Drucken

Bereits am vergangenen Wochenende startete die Badenligamannschaft des SV Niklashausen beim TTV Weinheim-West in die Rückrundenserie der Tischtennis Badenliga. Nachdem das Team vor Weihnachten zwei Spiele lang auf Fiederling verzichten musste, der berufsbedingt in den USA weilte, wollte man nun in gewohnter Besetzung wieder für Zählbares sorgen. So schickte man Malcherek, Bereziuk, Fiederling, Degen, Rist und Anderlik ins Rennen, während die Hausherren aus dem Rhein-Neckar-Kreis Stofleth, Tadic, Ludigkeit, Fischer, Reinig und Glebov dagegenstellten.

Im ersten Doppel des Abends standen sich Stofleth/Ludigkeit und Fiederling/Degen gegenüber. Trotz zwischenzeitlicher 2:0 Führung und starker Leistung der Niklashäuser konnte Weinheim-West am Ende doch noch den Kopf aus der Schlinge ziehen und das Spiel für sich entscheiden. Parallel hatten Malcherek/Bereziuk gegen Tadic/Fischer leichtes Spiel und konnten ausgleichen. Nicht richtig in die Partie kamen im Anschluss Rist/Anderlik, die gegen Reinig/Glebov nach 4 Sätzen klein beigeben mussten.  

Zu Beginn der ersten Einzelrunde tat sich Bereziuk gegen Stofleth schwer. Dem Niklashäuser gelang wenig so dass Weinheim die Führung auf 3:1 ausbauen konnte. Die Gegner hatten ihre Rechnung aber ohne Malcherek gemacht, der Tadic glatt in drei Sätzen bezwingen konnte, ehe Degen sein Gegenüber Ludigkeit in starken Ballwechseln den Schneid abkaufen und für die Taubertäler wieder ausgleichen konnte. Danach präsentierte sich Fiederling in Bestform und ließ Fischer bei seinem Dreisatzsieg nicht den Hauch einer Chance. Schwerer tat sich nun Anderlik gegen Reinig. Der junge Niklashäuser wehrte sich nach Kräften, konnte die drohende Niederlage aber nicht abwenden. Im nächsten Duell war für Rist gegen Glebov auch nicht viel zu holen so dass Weinheim-West die erste Einzelrunde mit einem knappen Vorsprung 5:4 für sich entscheiden konnte.

Danach stand die Spitzenpartie des Abends von Malcherek gegen Stofleth an. Beide Kontrahenten boten spannendes Tischtennis mit großartigen Ballwechseln. Das bessere Händchen hatte dabei Malcherek, der die Partie knapp nach Hause bringen und so wieder auf 5:5 ausgleichen konnte. Nicht seinen besten Tag erwischte Bereziuk, der im Anschluss auch gegen Tadic unterlag. Auf der anderen Seite musste Ludigkeit gegen Fiederling früh die Segel streichen, denn gegen das Niklashäuser Talent war an diesem Abend kein Kraut gewachsen.
Hoffnung keimte auf Taubertäler Seite auf, als Degen gegen Abwehrspieler Fischer an die Platte musste. Degen hatte die bessere Tagesform an den Tisch gebracht und konnte so seine Mannschaft nach fünf umkämpften Sätzen erstmals an diesem Abend hauchdünn mit 7:6 in Führung bringen. Die Freude wurde aber jäh gedämpft, als Rist gegen Reinig kein Land sah, und leider auch Anderlik, der mit viel Engagement gegen Glebov aufwartete, als Verlierer vom Tisch gehen musste. Im Schlussdoppel erwischte Weinheim den besseren Start und dem sonst so sicheren Doppel Malcherek/Bereziuk gelang es nicht, die drohende Niederlage abzuwenden, so dass man mit einem 7:9 den Heimweg antreten musste.

Schwierige Spiele warten auf die Truppe aus dem Taubertal in den nächsten Wochen. In zwei Wochen geht es am Sa, 25.01.2020 vor heimischem Publikum gegen den Tabellenersten aus Offenburg, ehe am 01.02.2020 in Odenheim mit dem Tabellenzweiten der nächste Brecher wartet. Bis dahin wird die Zeit genutzt, um Bereziuk wieder in die Bahn zu bringen und sich im hinteren Paarkreuz noch besser zu fokussieren.