Am vergangenen Samstag stand für die Tischtennis-Cracks des SV Niklashausen das erste Spiel der Saison auf dem Plan. Mithilfe lautstarker Unterstützung durch zahlreich anwesende Fans, die ihren Weg in die heimische Pfeiferarena gefunden hatten, konnte man die starken Gegner der Spvgg Gröningen-Satteldorf mit 9:5 in die Knie zwingen. Allerdings war das alles andere als leicht.

 

In den Eingangsdoppeln traf Malcherek gemeinsam mit dem aktuellen peruanischen Meister Felipe Duffoo auf die Hohenloher Tran und Wagner, welche den ersten Satz knapp für sich entscheiden konnten. Trotz energischer Gegenwehr gelang es dem Taubertäler Duo, den Gegnern in den folgenden Sätzen den Schneid abzukaufen und den ersten Zähler auf der Habenseite zu verbuchen.
Parallel hatten die Satteldorfer Stephan und Kouril gegen das Niklashäuser „Opferdoppel“ Bereziuk und Rist leichtest Spiel und konnten rasch zum 1:1 ausgleichen.
Spannung lag in der Luft als Fiederling/Degen gegen Schweizer/Jägerhuber ran mussten. Zunächst erwischten die Gäste den besseren Start und konnten die ersten beiden Sätze knapp für sich entscheiden, ehe das Niklashäuser Doppel mehr aufdrehte, und so den dritten Satz gewinnen konnte. Danach ging es in weiteren engen Sätzen hin und her, bis das heimische Doppel mit dem besseren Händchen triumphieren konnte. So startete man mit knapper Führung in die erste Einzelrunde.

 

Hier traf Malcherek auf Tran, der sich vehement gegen die drohende Niederlage sträubte, diese aber nicht abwenden und den dritten Zähler für die Hausherren zulassen musste. Jetzt war Duffoo gegen Routinier Stephan an der Reihe. Erst schien der 20-jährige Peruaner auf verlorenem Posten, als sein Gegenüber mit guter Platzierung nichts anbrennen ließ, und die ersten beiden Sätze auf der Habenseite verbuchen konnte. In der Zwischenzeit hatte Duffoo das Spiel seines Gegners gut studiert, setzte seinerseits zum Gegenschlag an und konnte auf 2:2 ausgleichen. Deshalb musste die Entscheidung im 5. Satz her. In einem packenden Zweikampf hatte Stephan mit 2 Kantenbällen das nötige Quäntchen Glück, um das Spiel knapp für sich zu entscheiden. Danach erfuhr Bereziuk gegen Schweizer nur wenig Gegenwehr und konnte den Vorsprung wieder auf 4:2 ausbauen. Jedoch hatte der Satteldorfer Kouril etwas dagegen, als er sich mit Fiederling duellierte. Dieser kam nicht richtig ins Spiel und musste dem Gegner das Feld überlassen. Im folgenden Spiel fegte Degen sein Gegenüber Jägerhuber klar mit 3:0 von der Platte um für seine Mannschaft auf 5:3 zu erhöhen.
Allerdings fehlten Rist gegen Wagner die nötigen Mittel, so dass es mit einem dünnen Vorsprung von 5:4 in die zweite Einzelrunde ging.

 

Hier stand nun das Duell der beiden Spitzenspieler auf dem Programm. Dabei erwischte Malcherek den besseren Start. Danach bot Stephan sein bestes Tischtennis auf und glich auf 1:1 nach Sätzen aus. In einer hart umkämpften Partie unter dem phrenetischen Beifall der heimischen Fans gelang es Malcherek, sich auch im dritten Satz zu behaupten. Als der ehemalige Bundesligaspieler auf Satteldorfer Seite schon seine Felle davonschwimmen sah, schaffte er es, doch noch auf 2:2 auszugleichen. Der fünfte Satz war kaum an Spannung zu überbieten als der Niklashäuser sogar 3 Matchbälle sein Eigen nennen konnte. Diese wusste Stephan aber gekonnt zu verhindern und so schossen sich die Kontrahenten die Bälle nur so um die Ohren. Am Ende war Malcherek das Glück hold, als er knapp mit 19:17 den Deckel drauf machen konnte. Endlich durfte Duffoo sein Können gegen Tran unter Beweis stellen, als er seinem Gegner keine Chance ließ und die Taubertäler seinerseits mit 7:4 in Front brachte. Auch Bereziuk tat sich gegen Kouril schwer, so dass die Gäste wieder näher herankamen. Besser lief es im Anschluss für Fiederling, der Schweizer in die Schranken wies. Den allesentscheidenden Punkt steuerte Degen gegen Wagner bei, der sich zwar nach Kräften wehrte, aber die drohende Niederlage nicht mehr abwenden konnte.
Nach diesem harterkämpften 9:5 Sieg geht es nun am kommenden Sonntag wieder vor heimischer Kulisse gegen den stärksten Ligakonkurrenten aus Bietigheim-Bissingen, wo man sich im Kampf David gegen Goliath behaupten muss.